Der Weg zur Morgenröte
Ein Blog über unsere Gesellschaft, unser Miteinander und unsere täglichen Kämpfe, über Mut und darüber, nicht den Mut zu verlieren. Eine Hommage an das Leben.
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Montag, 5. Mai 2025
Zeitungsartikel 05.04.2025
Mittwoch, 30. Oktober 2024
Vieles
Vieles ist nicht wie es scheint
Wir sind im Leben vereint
Im ewigen Streben
Uns Hoffnung zu geben
Vieles ist höher als wir
Wir trotzen der Gier
Bleiben beständig
Lieben es unverfänglich
Vieles ist ewig schon da
So fern und doch nah
Wir lieben die Sicht
Hinein in das Licht
Wir bleiben uns treu
Auch das ist nicht neu
Sind ganz fasziniert
Und emanzipiert
Wie verändern uns ständig
Und ganz umfänglich
Beginnen zu rennen
Uns wirklich zu kennen
Vieles ist nicht wie wir es erwarten
Manches kann auch ausarten
Doch ein jeder Trieb
Lässt verstummen den Dieb
Donnerstag, 29. August 2024
Morgen
Verschlafene Hektik
Das Vorspiel von
Stress
Wir laufen uns warm
Die Sonne ist gewiss
Doch brauchen wir
Zeit
Der Morgen der Feind
Wir haben so viele
Gründe
Beschäftigt zu sein
Es ist an uns
Wir haben es in der
Hand
Und unser Gewand
Bringt uns an jeden
Strand
Wenn wir wollen
Manche sind sich
dessen gewiss
Andern fehlt der Biss
Der Morgen trifft
nicht jeden gleich
Egal ob arm oder
reich
Erwachte Hektik
Doch bleiben wir
gelassen
Wir lassen uns nicht
stressen
Und geben nicht auf
Denn heilig ist das
Leben
Und die Zeit hat
ihren Lauf
Es bleibt viel Zeit
Uns vom Morgen zu
befrein‘
Freitag, 12. Juli 2024
Wunderwerke der Natur
Ein ferner Glanz
Und lange Gänge
Man sieht es ganz
In dem Gemenge
Die Formen und die
Urgestalten
Dort wo fremde Mächte
walten
Ein jeder sieht hier
etwas andres
Und soviel Zeit ist
schon vergangen
Wir sind nur Gäste im
Schein der Lampen
Die nur kurz im Berg
versanken
Haben uns nur kurz
verfangen
Millionen Jahre
Wie Sandkörner wirken
wir dagegen
Geduld ist ein ewiges
Streben
Hier wird die Zeit
konserviert
Und die Geschichte
manifestiert
Es bleibt nur zu
staunen und verstehn‘
Den Zeiger der Uhren
weiterdrehn‘
Was über so lange
Zeit gewachsen ist
Kann doch durch eine
Berührung sterben
Es braucht das Wasser
und vor allem
Muss es in Frieden
sich vermehren
Manche kamen um die
Schätze
Dieser Plätze zu entwenden
Doch zerstörten sie
letztendlich
Nur Wunderwerke der
Natur
Die zu bewahren es
gilt
Denn sie sind endlich
So wunderschön und so
pur
Donnerstag, 11. April 2024
Unter den Segeln einer anderen Sonne
Ich hab es mir nicht
ausgesucht
Aber wahrscheinlich doch
Kann mich nicht an vorhandenen Maßstäben messen
Ich passe nicht in die Schubladen
Die uns verallgemeinern
Zu einem von vielen werden lassen
Ich habe es so oft versucht
Dazuzugehören
Teil einer Gruppe zu sein
Bekannte Wege zu gehen
Doch blieb mir dieser Weg schlicht verwehrt
Und hat nur Leid und Schmerz verursacht
Ich habe meine Fühler zu den großen Literaten und Denkern ausgestreckt
Und mir wurde jedes Mal bewusst
Dass ein jeder von ihnen steinige Wege gegangen ist
Um zur Erkenntnis zu kommen
Etwas zu erschaffen
Nichts ist garantiert
Nichts steht fest
Wir müssen uns selbst hinterfragen
Wenn wir neue Wege gehen wollen
Die Angst und die Zweifel besiegen
Jedes Mal aufs Neue
Es gibt keine Verschonung
Keine Normalität
Als die selbst geschaffene
Keine Regeln
Außer die, denen wir uns beugen müssen
Kein Einatmen ohne Ausatmen
Es gibt Fragen, auf die es keine Antworten zu geben scheint
Dieser Weg ist beschwerlich
Und so oft war ich ihn schon leid
Doch er ist auch edel und graziös
Singt seine eigenen Lieder
Ist es wert ihn zu beschreiten
Immer und immer wieder
Doch er reimt sich nur manchmal
Er ist von Ungewissheit geprägt
Es gleicht nicht ein Tag dem anderen
Jeder ist ein Unikat
Man kann sich so oft verlaufen
Seine Fehler erkennen
Von Neuem beginnen
Dem Verzweifeln entschlüpfen
Von der Raupe zum Schmetterling werden
Und aufs Neue beginnen
Wieder vor den Scherben der eigenen Erkenntnis stehen
Es gibt Weggefährten
Es gibt Verständnis
Menschen, die ähnlich denken
Die uns Zuversicht schenken
Denn ging ich diesen Weg nur allein für mich
Dann wär‘ er doch verloren
Ein Tuch vor dem Gesicht
Eine Augenklappe
Eine zu schwere Last
Man geht ihn auch zum Wohl von andern
Bis dann am Ende alles passt
Dienstag, 26. März 2024
Sehnsüchte
Mit dem Wind
Ich hab ein neues Reich gefunden
Eine neue Welt
Hab mich der Kleinstadt entwunden
Und mir alles anders vorgestellt
So viel ist passiert
Mein Traum hat seine Farbe geändert
Seinen Saum
Ich hab die Fahne neu ausgerichtet
Sie weht anders nun
Doch auch beständig
Der Baum
Er steht fest im Erdreich
Ich bereue nichts am Ende
Und doch
Vermissen meine Hände
Mein Herz und mein Leben
Diesen Traum von eben
Er hat mir so viel gegeben
Ich habe die Liebe gefunden
Habe so lange gesucht
Damals war ich ein anderer
Hab mein Schicksal verflucht
Und doch lebt noch der Traum
Die Leichtigkeit
Ich war nicht dafür bereit
Und es sollte so sein
Ich wünschte
Ich könnte beide Träume leben
Mein neues Ich
Wieder auf die alte Fährte legen
Doch gehören dazu zwei
Ein Wir statt ein Ich
Es ging so schnell vorbei
Doch vergessen kann ich’s nicht
Mir ist als wäre ich
Irgendwo falsch abgebogen
Obwohl ich glücklich bin
Doch etwas fehlt
Ich hab mich so oft durch den Tag gequält
Vielleicht braucht es Zeit
Braucht es Geduld
Bin ich am rechten Ort
Für den Moment
Vielleicht ist es noch nicht so weit
Und niemand Schuld
Vielleicht will ich fort
Doch nicht konsequent
Es gilt gemeinsam zu entscheiden
Einen Weg zu gehen, der funktioniert
Große Fehler zu vermeiden
Nicht bitter zu werden, nicht korrumpiert
Die Welt ist groß und wir sind es auch
Was denk ich bloß, was ich alles brauch
Die Welt ist groß und wir sind es auch
Freitag, 1. März 2024
Gedanken
Gedanken sind frei und ungebunden
Sie haben überall einen Wirt gefunden
Sie zeigen sich in den kleinsten Nischen
Rasen tosend einen Wasserfall hinab
Sie sind beweglich, sie sind auf Zack
Gedanken, die dich begießen
Die aus dem Nichts sprießen
Manchmal sind sie weitläufig
Und manchmal knapp
Sie sind zu weit gedacht
Um klein zu bleiben
Sie sind die Melodie
Im endlosen Reigen
Sie sind die Hilfe für die Unbedachten
Ansporn für die, die nicht immer lachten
Ein Feuerwerk
Ein kleiner Zauber
Immer in Bewegung
Manchmal im Kreis
Von allem etwas
Und so reich
Gedanken sie sind frei und ungebunden
Die uns die Fülle unserer Welt bekunden
Sie sind ein Anfang und ein Ende
So unvergänglich und behände
Mittwoch, 25. Oktober 2023
Entscheidungen
Und dann
Vielleicht ein Neuanfang
Bin gerannt
Bin gelaufen
Hab mich krass verlaufen
Und dann
Wo fang ich an
Es gibt so viele Wege
Und auch Einbahnstraßen
Mit dem Leben
Ist nicht immer zu Spaßen
Sich ernsthaft zu entscheiden
Kann die Leichtigkeit verleiden
Doch es hilft nichts sich zu
verkleiden
Den Schmerz und die Ungewissheit zu
meiden
Wir können nur mit dem arbeiten
Was Teil von uns ist
Oder uns neu erfinden
Die Seele erweitern
Das Herz grunderneuern
Uns etwas trauen
Sonntag, 24. September 2023
Herz
Es muss Krieg geben
Damit die Waffen sprechen
Es muss regnen
Damit die Dämme brechen
Die Erde muss beben
Damit Häuser einstürzen
Es muss Pandemien geben
Damit wir die Zeit abkürzen
Wir müssen erst krank werden
Damit uns geholfen wird
Es müssen Menschen sterben
Damit wir erkennen, dass jemand irrt
Wir müssen alles verlieren
Um zu uns selbst zu finden
Was wir lieben verlieren
Uns am Boden winden
Stetig nach vorne gehen
Ohne je anzukommen
Meere überqueren
Und dann mit nichts auskommen
Es muss Armut geben
Damit es Reichtum gibt
Es muss Einsamkeit geben
Damit man sich verliebt
Erst durch Distanz erkennen wir
Was wir aneinander haben
In der Dunkelheit
Gibt es keine Farben
Wir müssen alt werden
Damit wir die Jugend schätzen
Aufhören zu rennen
Uns hinsetzen
Im Winter frieren
Um uns auf den Sommer zu freuen
Den Lärm ertragen
Um uns zu zerstreuen
Wir müssen erst suchen
Damit wir finden
Doch manchmal finden wir
Erst wenn wir nicht suchen
Manchmal können wir den Erfolg
Erst nach dem Scheitern verbuchen
Ohne Albträume
Gibt es keine Tagträume
Ohne Gewalt
Keine Fürsorglichkeit
Ohne Enge
Keine Räume
Wir müssen lügen
Damit wir die Wahrheit finden
Erst wenn wir verlassen wurden
Können wir uns wirklich binden
Erst wenn wir schweigen lernen
Hören wir auf zu reden
Erst wenn wir am Boden waren
Können wir uns erheben
Auf den Tod folgt das Leben
Wir brauchen einen Grund
Wenn wir nach Höherem streben
Wir brauchen andere
Um uns zu erkennen
Wir brauchen Torheit
Um uns klug zu nennen
Wir brauchen einander
Um uns nicht zu verlaufen
Wir brauchen Geld
Um uns zu verkaufen
Wir brauchen Nähe
Um in die Ferne zu schauen
Wir brauchen Mut
Um uns etwas zu trauen
Wir brauchen Durchblick
Damit wir erkennen
Wir brauchen ein Herz
Um uns Mensch zu nennen
Mittwoch, 13. September 2023
Die Gemeinschaft
Um als Menschheit voranzuschreiten und die Ungerechtigkeiten zu beseitigen, ist es die Verpflichtung der wohlhabenden Menschen, die Armen und Hungernden auf dieser Welt zu unterstützen. Ein jeder mit dem, was sie oder er übrighat. Denn das Schicksal dieses Planeten hängt von uns allen ab und es ist ein Fakt, dass jemand, dem es finanziell gut geht, viel mehr zur Rettung des Planeten beitragen kann, als jemand, der täglich um sein Überleben kämpft. Diese Erkenntnis hätten wir schon vor Jahrhunderten haben sollen und mehr für den Zusammenhalt der Welt und den Austausch zwischen den Völkern tun müssen, statt andere auszubeuten und uns zu bekriegen und nur an uns selbst zu denken. Diese Erkenntnis ist auch heute noch nicht genug verbreitet, obwohl uns die Zeit davonläuft. Es ist aber nicht zu spät dafür. Wir müssen uns als Menschen weiterentwickeln und uns einen globalen Gemeinschaftssinn aneignen, nicht nach mehr streben, als wir je konsumieren können, demütig sein und Menschen helfen, die Hilfe brauchen, unser Handeln im globalen Kontext betrachten und an die Folgen denken, die es für andere haben kann. Uns endlich als eine Gemeinschaft sehen, die zusammen gedeiht oder untergeht und in der jeder gleich wichtig ist. Nicht nur Liebe für die uns nächsten Menschen entwickeln und Gleichgültigkeit für alle anderen. Im Internet sind wir bereits global verbunden. Jetzt ist es an der Zeit, es auch in den Herzen zu werden.



